VERANSTALTUNGEN & Projekte

 


Ausgewählte Projekte im Überblick:
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Aktuelle Projekte 2013 - 2017

 

2016/17:

  • PAULA-Preisverleihung 2017, Konzept und Durchführung der jährlichen Gala mit Preisverleihung für Verdienste um den deutschen Film, Ort: IHK Berlin
  • Kunst- und Filmbiennale 2017 in Kiew/Ukraine
  • Kunst- und Filmbiennale 2016 in Worpswede/Niedersachsen
    Gastland 2016: Ukraine, 27. – 30.10.2016
  • Plakatausstellung Manfred Krug – "Von nüscht kommt nüscht"
    Eröffnung: Berlinale Filmfestspiele, Februar 2016
    und bundesweite Ausleihe an Film- Kultur- und Bildungseinrichtungen
  • „Der Fall Wolfgang Schnur – Ein unmögliches Leben“, TV-Dokumentation über den DDR-Oppositionellen-Anwalt und Spitzel der Staatssicherheit, Wolfgang Schnur, Ausstrahlung im rbb-Fernsehen: 2017
  • „Wolfgang Schnur – Der verratene Verräter“,
    Podiumsdiskussion mit Filmausschnitten
    über Wolfgang Schnur, Berlin, 08. Dezember 2016, Gedenkstätte Berliner Mauer, Berlin, Einladung herunterladen .


2015:


2014:


2013:


AusgewÄhlte Projekte bis 2012

 



Krige im Äther - Titel

2015 MULTIMEDIA-AUSSTELLUNGSPROJEKT

KRIEG IM ÄTHER – MEDIALER KLASSENKAMPF ZWEIER DEUTSCHER STAATEN IM FERNSEHEN

Eine Ausstellung mit begleitendem Medienpaket aus TV-Sendungen

 

Anhand einer Plakatausstellung mit begleitendem Medienpaket, bestehend aus TV-Filmen, Magazin-Sendungen und anderen Genres werden in dieser Form erstmals die Geschichte von DDR und Bundesrepublik an Hand deutsch-deutscher Fernsehgeschichte in seiner Entwicklung erzählt. Die Ausstellung besteht aus aus 24 Exponaten im A1-Format und einem Medienpaket beispielhafter TV-Sendungen aus Ost und West. Auf diese Weise wird das Selbstverständnis beider deutscher Staaten sichtbar, Ideologien greifbar und damit die Systemauseinandersetzung zwischen Diktatur und Demokratie auf spannende Weise verdeutlicht.

 

Kooperation:
“Krieg im Äther“ ist eine Kooperation mit dem Deutschen Rundfunkarchiv, mit ARD und ZDF.
Mit Unterstützung der Stiftung Berliner Mauer, des THILLM – Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien. Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Fachberatung: Dr. Jörg-Uwe Fischer/DRA. Herausgeber: Wilhelm Fraenger-Institut, Berlin.

Bestellinformation:
Preis 85 € (inklusive Versand), Bezug ab 20.Oktober 2015,
Vorbestellung hier: projekt@fraengerinstitut.de

 

 


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WORKSHOP:

KRIEG IM ÄTHER – MEDIALER KLASSENKAMPF ZWEIER DEUTSCHER STAATEN IM FERNSEHEN

13. und 14. November 2014

 

Das Seminar mit Workshop-Charakter unternimmt den spannenden Versuch, die Geschichte der DDR und der Bundesrepublik als deutsch-deutsche Fernsehgeschichte zu erzählen. Was bedeutete das Fernsehen als Massenmedium in beiden deutschen Staaten? Inwieweit sind Unterschiede der deutsch-deutschen Fernsehentwicklung im Spiegel der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Ost und West zu sehen?

 

Die Teilnehmer werden unterschiedliche Zeitabschnitte der TV-Unterhaltung und Sendungen analysieren und der Frage nachgehen, welche Bedeutung dem Fernsehen in beiden Teilen Deutschlands als Mittel im Klassenkampf zukam. Professor Jürgen Haase – Autor und Filmproduzent preisgekrönter Spielfilme – wird den Workshop gemeinsam mit dem Historiker Dr. Fischer vom Deutschen Rundfunkarchiv leiten leiten.

 

Veranstalter: Point Alpha Akademie, Geisa/Thüringen
In Kooperation mit: Wilhelm Fraenger-Institut Berlin, der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und dem Deutschen Rundfunk-Archiv

 

Anmeldung und Info-Flyer hier:

 

 


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Prof. Jürgen Haase

 


Andreas Pflüger

SEMINAR: SURVIVAL OF THE FITTEST

PITCH – PAPER Die ultimative Stoffanbahnung
25.11.2014, 10 - 18 Uhr,
Anmeldung: http://www.epi-medieninstitut.de/
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin-Mitte

 

Die Themenanbahnung mit Fernsehanstalten ist für Autoren und Produzenten oft eine große Herausforderung:
Wie weckt man ein erstes Gesprächsinteresse beim Sender?
Wie präsentiert man sinnvoll ein Thema - Pitch oder Exposé?
Und wie und in welcher Form wird das Pitch-Papier entwickelt?
Gibt es eine Pitch-Dramaturgie?
Und welche Rolle spielen atmosphärische Beschreibung, Protagonisten und der szenische Ablauf?
Welche Funktion hat der U.S.P.?
Das Seminar gibt einen Überblick über den Pitch als Präsentationswerkzeug sowie über Funktion und Aufbereitung eines Pitch-Papiers. Es werden Beispiele analysiert und in Zusammenarbeit mit den praxis-erfahrenen Referenten eigene Papiere entwickelt und vorgestellt.

 

Referenten:
Prof. Jürgen Haase
Regisseur, Autor, TV-Produzent
und Geschäftsführer des Wilhelm-Fraenger-Instituts.


Andreas Pflüger
Autor und Verfasser von Hörspielen, Theaterstücken, Drehbüchern und Romanen.
Er schreibt regelmäßig Drehbücher für den Tatort.

 

 


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2014

EUROPÄISCHE KUNST- UND FILMBIENNALE IN POLEN

Fotodokumentation

Im April 2013 fand die „I. Europäische Kunst- und Filmbiennale“ in Worpswede statt, initiiert und ausgerichtet vom Wilhelm-Fraenger-Institut unter Leitung von Prof. Jürgen Haase. Als Gastland war Polen mit seinen bedeutenden Künstlerkolonien in Deutschland vertreten. Im Rahmen dieser Biennale wurde zwischen den Bürgermeistern der Künstlerkolonien Kazimierz Dolny, Szklarska Poręba und Worpswede ein „Kommunales Kulturabkommen“ unterzeichnet, mit dem Ziel des regelmäßigen kulturellen Austauschs von Künstlern aus Polen und aus Deutschland.
Vor diesem Hintergrund fungierte das Fraenger-Institut von deutscher Seite als Veranstalter des Partner-Events der „Europäischen Kunst- und Filmbiennale“ 2014 in der Zeit vom 11.–14. September in der polnischen Künstlerkolonie Kazimierz Dolny. Das Biennale-Programm umfasste Ausstellungen in den Museen und Galerien von Kazimierz Dolny, Filmvorführungen über Künstler und Kunstrichtungen, internationale Diskussionsforen zum Thema „Kunst und Gesellschaft“ und wurde abgerundet durch ein Performance- und Konzertprogramm unter freiem Himmel.
Die Werke der deutschen Künstler waren über den Zeitraum der Biennale hinaus in privaten Galerien der Mitglieder des Künstlervereins „Bruderschaft der Künstler“ noch bis zum 30.November 2014 ausgestellt und zum Teil käuflich zu erwerben.
Weitere Informationen hier: http://www.biennale-worpswede.de/home/aktuelles/

 

 


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“Rübezahls Hochzeit”

2014

CARL-HAUPTMANN-KONFERENZ,

Wissenschaftskonferenz über den Literaten C. Hauptmann

 

25. – 26. September 2014, Szklarska Poręba/Polen

In Zusammenarbeit mit dem Carl-und Gerhart-Hauptmann-Museum (Abteilung des Riesengebirgsmuseums in Jelenia Góra) war das Fraenger-Institut Mitveranstalter der Konferenz „Carl Hauptmann und sein Freundeskreis”. Gemeinsam mit deutschen und polnischen Wissenschaftlern und Experten wurden jüngste Erkenntnisse und Neuveröffentlichungen zum Thema „Carl Hauptmann und sein Freundeskreis” erörtert.
Im Mittelpunkt stand die Präsentation der neu erschienenen Carl-Hauptmann-Publikationen: „Carl Hauptmann und sein Freundeskreis“ – Konferenzband von Mag. Bożena Danielska, „Martha Hauptmann, Mein Lebensfaden. Erinnerungen“ (in polnischer Sprache), Dr. Mirosław Mackiewicz und der Titel „Meine Berge leuchten wieder…”, Skizzen über Carl Hauptmann von Prof. Krzysztof A. Kuczyński.
Im Rahmen des Themas „Carl Hauptmann und die Filmkunst” fand eine Uraufführung des vermissten Films “Rübezahls Hochzeit” (Regie P. Wegener) aus dem Jahr 1916 statt.

 

 


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www.biennale-worpswede.de

Kunst- und Filmbiennale Worpswede
www.biennale-worpswede.de

2013/2014

Kunst- und Filmbiennale Worpswede 2013

 

Eine Kooperationsveranstaltung des Wilhelm Fraenger-Institut mit dem Verein zur Förderung von Kunst und Kultur Worpswede e.V., Förderer NORDMEDIA, Stiftung Niedersachsen, EFRE-Programm u.a. Schirmherrschaft: Auswärtiges Amt, Staatsministerin Cornelia Pieper und der Minister für Kultur und Nationales Erbe in Polen, Bogdan Zdrojewski. Zeitraum: 25.-28.April 2013 und fortdauernde Ausstellung an ausgewählten Schauplätzen bis Ende Mai 2013. In der berühmten Künstlerkolonie Worpswede in Niedersachsen veranstaltete das Wilhelm Fraenger-Institut im April 2013 erstmals ein Festival der Kunst und des Films. Mit der „Ersten europäischen Kunst-und Filmbiennale“ richtete das Institut an vier Tagen und sechs Veranstaltungsorten wie Galerien und Museen rund 60 Veranstaltungen aus, bestehend aus Ausstellungen, Filmkunstvorführungen und Publikumsgesprächen mit prominenten Künstlern. Gastland der ersten Biennale war Polen. Die Veranstaltung wurde u.a. unterstützt vom Auswärtigen Amt und stand unter der Schirmherrschaft des polnischen Kulturministers und der Staatsministerin Cornelia Pieper. Das Festival bot eine in Deutschland einzigartige Kombination aus Kunst-, Film- und Eventprogramm - eingebettet in eine inspirierende Landschaft und erhielt bundesweite Beachtung. Im September 2014 fand die Partner-Biennale im polnischen Künstlerort Kazimierz Dolny statt. Die Partner waren u.a.: das „Museum an der Weichsel“ in Kazimierz Dolny, die Künstlerbruderschaft in Kazimierz und die Gemeinde Worpswede

 

 

 


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iBook Inspiration Weimarer Dreieck
Vorschau ibook "Inspiration Weimarer Dreieck"

 

 

ibook Weimarer Dreieck

 

iBook

Inspiration Weimarer Dreieck

 

Die Publikation und das ibook möchten einen Beitrag dazu leisten, einerseits die bestehenden Kooperationen im Bildungsbereich der Länder Polen, Frankreich und Deutschland einem breiten Publikum bekannt und zugänglich zu machen. Zudem werden Hinweise und Anregungen gegeben, die es Interessierten erleichtern können, ihrerseits Kooperationen zu knüpfen und gemeinsame Vorhaben anzugehen. Die Entstehungsgeschichte des „Weimarer Dreieck“ wird ebenso behandelt wie das zivilgesellschaftliche Engagement in diesem Bereich. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der Darstellung von Aktivitäten im Kinder- und Jugendbildungsbereich als ein Fokus des Engagements im Rahmen des »Weimarer Dreiecks« zu. In einem weiteren Teil werden ausgewählte Möglichkeiten vorgestellt, die es gegenwärtig in Thüringen gibt, um Unterstützung bei der Umsetzung europäischer Kooperationsprojekte zu bekommen. Außerdem werden konkrete Projekte, mögliche Perspektiven und Erweiterungen der Aktivitäten vorgestellt, die bereits im Rahmen des »Weimarer Dreiecks« im Bildungsbereich durchgeführt wurden bzw. werden.

 

Adressaten für Publikation und ibook:

Allgemeinbildende Schule, Berufsbildende Schule, Kinder- und Jugendbildung,
Lehrerfort-und-weiterbildung

Gesamtkonzeption iBook:

Prof. Jürgen Haase, Wilhelm-Fraenger-Institut

Herausgeber:

Thüringer Institut für Lehrerfortbildung,
Lehrplanentwicklung und Medien, Bad Berka

Download Publikation & ibook

„Inspiration Weimarer Dreieck“: www.schulportal-thueringen.de

 

Filmvorführung und Rechte:

info@fraengerinstitut.de (für alle öffentlichen Institutionen)

Siehe auch: TV-Film "DAS WEIMARER DREIECK"

 

 


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Stefan Heym

 

Januar 2012

Stefan Heym:
JahrhundertbÜrger oder Unperson?

 

Stefan Heym (1913-2001) war politischer Intellektueller und zugleich Schriftsteller von Weltrang; US-Bürger, später DDR-Bürger, dann Alterspräsident des Deutschen Bundestages. Heym konfrontierte das DDR-Regime stets mit seinen kritischen Texten zu Zeitgeschichte und deutscher Teilung. Seine Texte wurden häufig noch vor der Publikation in der DDR in der Bundesrepublik veröffentlicht. Ab Mitte der 1960er-Jahre galt Stefan Heym in der DDR als Dissident, was ihm später eine nahezu lückenlose Stasi-Überwachung einbrachte. 1976 war er Verfasser und Erstunterzeichner der Protestnote gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann. Als literarischer und politischer Grenzgänger blieb Stefan Heym auch im wiedervereinigten Deutschland eine große streitbare moralische Instanz. Anlässlich seines 100. Geburtstages 2013 widmen sich der Filmproduzent Jürgen Haase und der Journalist Fritz Pleitgen, Heym-Kenner, langjähriger DDR-Korrespondent und ehemaliger Intendant des WDR, gemeinsam mit dem Bürgerrechtler und letzten Außenminister der DDR, Markus Meckel, dem Thema „Widerstand und Anpassung in der DDR“. Der gezeigte Dokumentarfilm gibt Einblick in die Biografie Stefan Heyms.

 

Dokumentarfilm und Diskussion: Fritz Pleitgen und Markus Meckel

Begrüßung: Prof. Dr. Axel Klausmeier (Direktor Stiftung Berliner Mauer)

Moderation: Prof. Jürgen Haase (Filmproduzent und Kulturmanager)

Dienstag, 22. Januar 2012, 19.00 Uhr

Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Berliner Mauer mit dem Wilhelm Fraenger-Institut.

 

 


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Plakat Klezmer Dialog-Tour

 


 

2012/13

Publikation & Klezmer Dialog-Tour

Der letzte Klezmer

 

Publikation

Das Buch "Der letzte Klezmer – Die Lebensgeschichte des Leopold Kozłwski-Kleinman" erschien Ende Oktober im Berliner Metropol-Verlag. Übersetzung: Paulina Schulz. Herausgegeben vom Wilhelm Fraenger-Institut. Weitere Infos zum Buch.

 

Leopold Kozłowski-Kleinman ist nicht nur in Polen eine Legende. Wo immer der heute 89-Jährige auftritt, füllt er Konzertsäle. Die jahrhundertealte Tradition der Klezmorim zu pflegen, hat er sich zur Lebensaufgabe gemacht. Kozłowskis Auftritte sind weltweit gefragt, so schrieb er z.B. die Soundtracks für bekannte Filme und war für Steven Spielberg als musikalischer Leiter des Filmes "Schindlers Liste" tätig. In Polen ist er berühmt als der "letzte Klezmer Galiziens" und Begründer des weltbekannten Klezmer-Festivals in Krakau. Leopold Kozłowski-Kleinman hat als Einziger seiner Familie den Massenmord der Nationalsozialisten überlebt. Der bekannte polnische Lyriker Jacek Cygan erzählt mit "Der letzte Klezmer. Das Leben des Leopold Kozłowski-Kleinman" auf einfühlsame Weise vom Leben seines Freundes.


 

Klezmer-Dialog-Tour

BERLIN, LEIPZIG, WEIMAR (11. – 19.November 2012)

GefÖrdert aus Mitteln
der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

 

Die Publikation wurde begleitet von der „Klezmer Dialog-Tour“, bestehend aus Lesung und Konzert eines Musikensembles aus Krakau unter Mitwirkung von Leopold Kozłowski-Kleinman und dem Autor Jacek Cygan. Die Veranstaltungen wurden jeweils in deutscher und polnischer Sprache moderiert. Als Auftrittsorte konnten renommierte Institutionen gewonnen werden:

Berlin: Centrum Judaicum, 11.November 2012

Leipzig: Alte Börse, 13.November 2012

Weimar: Deutsches Nationaltheater, 19.November
Weitere Veranstaltungen zu „Der letzte Klezmer“:

Wien: Jüdisches Museum Wien, Mai 2013. Info unter: www.jmw.at

Usedom: Usedomer Literaturtage, März 2013. Infos unter: www.usedomerliteraturtage.de

 

 

 


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Studie zur Mediennutzung - Medien Tanz Projekt
Workshop eines Medien-Tanz-Projektes

2012

Studie zur Mediennutzung der Zukunft

 

Diese Auf- und Ausarbeitung des Wilhelm Fraenger-Instituts beschäftigt sich mit der Mediennutzung der Zukunft. Dabei geht es um Fernsehen, Hörfunk, Internet und PC’s sowie Tageszeitungen, Computer-, Online-Spiele und Handynutzungen. In der 70seitigen Studie wurde der Frage nachgegangen, welche Folgen sich aus dem demografischen und technologischen Wandel für die Zukunft der Menschen und die medialen Inhalte ergeben.

 

 


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2011 - Ausstellungsprojekt:

Freiheit und Zensur

Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition

 

Ein bildungspolitisches Angebot für Schulen, Volkshochschulen und Bildungseinrichtungen.

Eine Ausstellung zu Film-und Zeitgeschichte der DDR- 1946-1990. Die Ausstellung wurde erarbeitet vom Wilhelm Fraenger-Institut gGmbH im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und mit freundlicher Unterstützung der DEFA-Stiftung und ICESTORM-Entertainment.
Die Mauer - 2011 wäre das größte Monument deutscher Teilung 50 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hat das Wilhelm Fraenger-Institut im Auftrag der "Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED- Diktatur" eine Plakatausstellung zum Thema "Freiheit und Zensur - Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition" konzipiert. Anhand ausgewählter DEFA-Filme aus der staatlichen DDR-Filmproduktion werden jüngere deutsche Geschichte (1946-1990) und die Einflussnahme der DDR-Politik auf Film, Kultur und Gesellschaft dargestellt.

 

Bezugspreis: 75 € inklusive Medienpaket mit 7 Filmen.

 

 


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Eine Vision lebt - Das Weimarer Dreieck

Setfoto Weimarer Dreieck
"Eine Vision lebt - Das Weimarer Dreieck", Interview

2011

FILM

DAS WEIMARER DREIECK - Eine Vision lebt

Ein bildungspolitisches Angebot für Schulen, Volkshochschulen und Bildungseinrichtungen.

 


Kurztrailer des Films

 

1991 wurde von den Außenministern der drei Länder Deutschland, Polen und Frankreich das sogenannte „Weimarer Dreieck“ begründet. Es ist ein loses Konsultationsforum, das sich zum Ziel gesetzt hat, im Sinne der europäischen Integration zusammenzuarbeiten, sich abzustimmen, gemeinsame Projekte auf wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet zu initiieren. Anläßlich des 20jährigen Jubiläums unternimmt der Film den Versuch einer Bestandsaufnahme.
Wir sehen wie junge Europäer miteinander Politik diskutieren, wie junge Künstler gemeinsam eine künstlerische Vision an der Weimarer Bauhaus- Universität umsetzen und wie Schüler die Verständigung in einem dreisprachigen Theater-Workshop proben. Zu Wort kommen ebenso die Gründungsväter des Weimarer Dreiecks. Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas, ehemaliger französischer Außenminister und Tadeusz Mazowiecki, ehemaliger polnischer Ministerpräsident. Sie alle erzählen von ihrem Blick auf die Verständigung in Europa heute und morgen. Schüler, Studenten, Künstler und die ganz große Politik treffen mit ihren Visionen vom „Weimarer Dreieck“ aufeinander. Eine spannende Reise, die den Bogen schlägt von der universellen Sprache der Kultur zum Wegbereiter für die Politik.

 


Kontakt für öffentliche Aufführungen: info@fraengerinstitut.de

 

 

 


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Open Air-Kino: Geteilte Stadt - Geteilte Welt Open Air-Kino auf dem ehemaligen Todesstreifen

Open Air Kino Bühne
Open-Air Publikum

Markus Meckel und Jürgen Haase
Markus Meckel (Bürgerrechtler und letzter Außenminister der DDR)
im Gespräch mit Jürgen Haase


Mauer Open Air - Bomberg
Karl-Heinz Bomberg

11.-13. August 2011, Berlin

50 Jahre Mauerbau:
Geteilte Stadt - geteilte Welt

Open Air-Kino auf dem ehemaligen Todesstreifen

 

Die Gedenkstätte Berliner Mauer stand 2011 als ein Ort der Erinnerung im Mittelpunkt der Aktivitäten der Stadt Berlin und des Bundes. Höhepunkt war dabei die nationale Gedenkfeier am 13. August 2011. Mit der Eröffnung der neuen Außenausstellung und dem Gedenken an die Opfer der Mauer wurde mit zahlreichen Aktivitäten und einem zeithistorischen Filmprogramm noch einmal eindrücklich der Tragik dieses historischen Ereignisses vor 50 Jahren gedacht. Unter Teilnahme des Bundespräsidenten sowie zahlreicher prominenter Gäste aus Deutschland, Vertretern der ehemaligen Alliierten und der osteuropäischen Nachbarländer.

 

 

Interview mit Karl-Heinz Bomberg:

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Projektbericht:

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Montag, 05.12.2011, 19.30 Uhr

Filmabend mit GesprÄch Im Rahmen der Reihe:

Geteilte Stadt - geteilte Welt

 

Als Ergänzung zur Projektreihe "Geteilte Stadt - geteilte Welt" luden das Wilhelm Fraenger-Institut und die Stiftung Berliner Mauer zu einem Filmabend mit einem außergewöhnlichen zeithistorischen Filmdokument. 1962 beauftragte das DEFA-Dokumentarfilmstudio den Regisseur Karl Gass mit der Herstellung eines Dokumentarfilms als filmische Legitimation für den Mauerbau. Ernst Reuter appellierte am 9. September 1948 vor Hunderttausenden Menschen vor dem zerstörten Reichstag: "Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt!" Dieses Zitat nutzten Regisseur Gass und sein Texter Karl-Eduard von Schnitzler zu einer polemischen Schwarz-Weiß-Montage, die in der filmischen Geschichte des Kalten Krieges Ihresgleichen sucht.


Film:

UFA-Wochenschau "Schaut auf diese Stadt"
1961 DEFA-Dokumentarfilm, 1962, Regie: K. Gass, 86 Min.

anschl. Gespräch mit:
Roland Jahn
Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes
der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
Karl-Heinz Bomberg
Liedermacher und musikalische Umrahmung
Moderation: Prof. Jürgen Haase
Wilhelm Fraenger-Institut


Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer
Bernauer Str. 119 / Gartenstraße, 13355 Berlin

 

 


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Cover - Zwischen uns die Mauer
Cover: "Zwischen uns die Mauer: DEFA-Filme auf der Berlinale"

Februar 2010:

Buch

Zwischen unS die Mauer

DEFA-Filme auf der Berlinale

 

Anlässlich des 60. Jubiläums der Berlinale und des PROGRESS Film-Verleihs, beteiligte sich das Fraenger-Institut als Herausgeber an der Publikation „Zwischen uns die Mauer“ - DEFA-Filme auf der BERLINALE“, welche im Februar 2010 im be.bra-Verlag erschienen ist.

 

Die Internationalen Filmfestspiele in Berlin zählen seit ihrer Gründung 1950 zu den weltweit bedeutendsten Filmfestivals. Nach den Jahren des Kalten Krieges stellte die DEFA 1975 mit „Jakob der Lügner“ erstmals einen ostdeutschen Wettbewerbsfilm, der sofort den Silbernen Bären gewann. Damit rückte die Berlinale in den Fokus der Politik und wurde zunehmend zum Spiegelbild der deutsch-deutschen Beziehungen. Das neue Buch "Zwischen uns die Mauer - DEFA-Filme auf der Berlinale" beleuchtet die Präsenz der DEFA-Filme auf dem Festival im Spannungsfeld der Ost-West-Politik und vermittelt ein faszinierendes Bild der kulturpolitischen und persönlichen Beziehungen zwischen der DDR und der Bundesrepublik. Insider aus der Filmszene, Politiker, Journalisten und Filmstars berichten über Skandale und Missverständnisse, Gemeinsamkeiten und Annäherungen. Mit Beiträgen von Dieter Kosslick, Moritz de Hadeln, Wolfgang Kohlhaase, Katrin Sass, Ulrich und Erika Gregor, Rainer Simon, Renate Krößner, Georg Seeßlen u.v.m.

 

Dramaturg und Autor Dr. Dieter Wolf über das Buch: „Die prominente Beteiligung so vieler ausgezeichneter Filmleute, kompetenter Kulturpolitiker und Kritiker macht das Buch weit über den Tag hinaus zu einem wichtigen kultur- und filmhistorischen Begleitdokument der nationalen Filmgeschichte...."

 

Dieter Kosslick über die DEFA-Filme: „Eine Tradition der Qualität, auf die wir nicht verzichten können und auch nicht wollen.“

 

Zwischen uns die Mauer - DEFA-Filme auf der Berlinale

Jürgen Haase, Wilhelm Fraenger-Institut Berlin (Hrsg.)

Preis: 19,95 €, ISBN 978-3-8148-0175-9, 272 Seiten, 104 Abb., Paperback,

Erschienen im be.bra-Verlag
Buch-Bestellung: info@fraengerinstitut.de

 

 

 


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Cover: "Deutsche Einheit am Balaton"

Oktober 2009

Deutsche Einheit am Balaton

 

Unter Beteiligung des Wilhelm Fraenger-Instituts ist im Oktober 2009 das Buch „Deutsche Einheit am Balaton - Die private Geschichte der deutsch-deutschen Einheit“ erschienen.

 

Für die Einen war es der Balaton, für die Anderen der Plattensee. Der größte europäische Binnensee in Ungarn war lange eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen aus Ost und West. Vieles kam hier zusammen: weite Strände, westliche Warenvielfalt und eine relativ liberale Politik der ungarischen Regierung. Für unzählige getrennte deutsche Familien war der Balaton ein Ort der Begegnung, der zum unzensierten privaten Austausch genutzt wurde und somit, weit vor den Ereignissen von 1989/90, einen Ort vorzeitiger deutscher Einheit darstellte. In Kooperation mit dem Wilhelm Fraenger-Institut ist nun ein 160-seitiger Band „Deutsche Einheit am Balaton - Die private Geschichte der deutsch-deutschen Einheit“ entstanden. Das Buch zeichnet anhand einzigartiger Zeitzeugenberichte ein lebendiges und differenziertes Bild der Begegnungen von Menschen beider deutscher Staaten vom Mauerbau bis zum Mauerfall 1989. Ungarn galt als Sehnsuchts- und Begegnungsort von Ost- und Westdeutschen – die Publikation, aktuell erschienen im be.bra Verlag, bietet eine private Sicht auf Teilung und Wiedervereinigung.

 

Deutsche Einheit am Balaton

Die private Geschichte der deutsch-deutschen Einheit

Jürgen Haase, János Can Togay (Hg.)

19,95 €, ISBN 978-3-89809-086-5
Erschienen im be.bra-Verlag

Buch-Bestellung: info@fraengerinstitut.de

 

 

 


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Filmplakat: "The Last Giants"

2009

DOKUMENTARFILM

The Last Giants – Wenn das Meer stirbt…

 


Trailer

 

Das Wilhelm Fraenger-Institut unterstützte die aufrüttelnde Umweltdokumentation des Regisseurs Daniele Grieco.

 

Bis vor wenigen Jahren war weder der Wissenschaft noch der Öffentlichkeit bekannt, welch ein Naturparadies die Meerenge von Gibraltar darstellt: Hier leben mehr Walarten auf engstem Raum als irgendwo sonst auf unserem Planeten. Doch die Meerenge ist auch ein Nadelöhr des globalen Warenflusses mit einer weltweit einmaligen Dichte an Schiffsverkehr. Wo sich moderne Transportrouten und uralte Wanderwege treffen, kommt es zum Showdown zwischen den Riesen der Meere. Die Wale werden immer wieder gerammt, geraten in die Schrauben, werden durch Abwässer vergiftet oder stranden desorientiert durch den Unterwasserlärm. Vor zehn Jahren entdeckte die Schweizerin Katharina Heyer, dass es hier, in diesem Fadenkreuz zwischen Europa und Afrika, Wale gibt – und dass diese Wale durch das enge Zusammenleben Verhaltensweisen zeigen, die auf der Welt einmalig sind. Die Naturschützerin Katharina Heyer kämpft einen Kampf wie David gegen Goliath und kennt nur ein Ziel: den Tieren zu helfen.
Der Film erklärt die ökologischen wie wirtschaftlichen Zusammenhänge und brilliert mit beeindruckenden Bildern der Unterwasserwelt.

 

Die BILD-Zeitung urteilte über den Film: „Respekt! Erstaunliche Fakten und ebensolche Bilder öffnen die Augen für ein bedrohtes Naturparadies direkt vor unserer Haustür.“

 

 

 


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MOMA Plakat

 


Rebels with a cause: Jürgen Haase, Regisseur Peter Kahane, Egon Bahr und Lothare de Maiziére. Urania Berlin 2005


2005

Rebels with a cause

Ausstellung mit Filmretrospektive im Museum of Modern Art New York & Deutschland-Tour

 

Deutsch-amerikanische Filmretrospektive im Museum of Modern Art in New York und in Deutschland: Das Wilhelm-Fraenger-Institut Berlin und der PROGRESS Film-Verleih haben gemeinsam mit ihren Partnern, dem Goethe Institut in New York, der DEFA-Stiftung, der DEFA Film- Library an der University of Massachusetts in Amherst sowie mit ICESTORM International im Jahr 2005 die bisher größte DEFA-Filmretrospektive in den USA durchgeführt. 20 ausgewählte DEFA-Filmklassiker wurden im Museum of Modern Art (MoMA) in New York sowie in zahlreichen Orten in Deutschland gezeigt. Jede Veranstaltung wurde von Filmgesprächen mit hochkarätigen Gästen aus Politik, Zeitgeschichte und Filmbusiness begleitet.

 

„Rebels with a cause“ – in Anlehnung an den James Dean-Film „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ wählte das Museum of Modern Art in New York einen Titel, unter dem nicht allein Filme über jugendliche Rebellen gezeigt werden. Für manche der ausgewählten Filme könnte es eher heißen, dass sie rebellisch gemacht sind, aufrühren, und ebenso wie der „Rebel Without a Cause“ das Bild einer Zeit, einer gesellschaftlichen Stimmung bewahren, die inzwischen Geschichte sind. Von Ostberlin nach New York schlagen diese Filme eine Brücke, die einmal mehr verdeutlichte, dass Filme nicht allein eine nationale Bedeutung, sondern einen internationalen Charakter haben, sofern sie universelle und zeitübergreifende Themen behandeln. Die Vorstellung einer solchen Retrospektive trug dazu bei, ein bedeutendes Kapitel deutscher Filmgeschichte international bekannt zu machen. Nur allzu oft beläuft sich die Wahrnehmung des deutschen Films lediglich auf das westdeutsche Erbe. Einige DEFA-Filme reflektieren hingegen nicht nur das künstlerische Bedürfnis aus den Grenzen der Zensur auszubrechen, sondern auch die Entwicklung internationalen Filmschaffens. Hierfür soll ein Wahrnehmungsraum geschaffen werden, der das deutsche Kulturerbe vielschichtig und kritisch beleuchtet.

 

 

 


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