VERANSTALTUNGEN & Projekte
Aktuelle Projekte:
- Konzert & Lesung: "KLEZMER-DIALOG-TOUR"
- Film "Eine Vision lebt - DAS WEIMARER DREIECK"
- Filmabend mit Gespräch: Geteilte Stadt - geteilte Welt
- Open Air-Kino: "50 Jahre Mauerbau: Geteilte Stadt - geteilte Welt"
- Ausstellung "Freiheit und Zensur"
Projektauswahl 2010:
- 60. Jubiläum des PROGRESS Film-Verleihs
- Buch "Zwischen und die Mauer: DEFA-Filme auf der Berlinale"
- Buch "Deutsche Einheit am Balaton"
- Premiere des Umweltfilms „The Last Giants – Wenn das Meer stirbt…“
Konzert & Lesung:
"Klezmer-Dialog-Tour"
Leopold Kozłowski-Kleinman & Jacek Cygan mit Begleitung
Eine Veranstaltung mit jüdisch-polnischen Liedern.
Moderation in deutscher und polnischer Sprache.
Leopold Kozłowski-Kleinman ist nicht nur in Polen eine Legende. Wo immer der heute 89-Jährige auftritt, füllt er Konzertsäle. Die jahrhundertealte Tradition der Klezmorim zu pflegen, hat er sich zur Lebensaufgabe gemacht. Kozłowskis Auftritte sind weltweit gefragt, so schrieb er z.B. die Soundtracks für bekannte Filme und war für Steven Spielberg als musikalischer Leiter des Filmes "Schindlers Liste" tätig. In Polen ist er berühmt als der "letzte Klezmer Galiziens" und Begründer des weltbekannten Klezmer-Festivals in Krakau. Leopold Kozłowski-Kleinman hat als Einziger seiner Familie den Massenmord der Nationalsozialisten überlebt. Der bekannte polnische Lyriker Jacek Cygan erzählt mit "Der letzte Klezmer. Das Leben des Leopold Kozłowski-Kleinman" auf einfühlsame Weise vom Leben seines Freundes. Das Porträt erscheint im Oktober 2012 im Metropol-Verlag. Das Abendprogramm besteht aus bekannten Liedern jüdischer Autoren, die vor dem II. Weltkrieg in Polen lebten und aus polnisch-sprachigen Adaptionen jüdischer Lieder aus der Feder des Buchautors Jacek Cygan.
Das Buch "Der letzte Klezmer – Die Lebensgeschichte des Leopold Kozłwski-Kleinman" erschien Ende Oktober im Berliner Metropol-Verlag.
Herausgegeben vom Wilhelm Fraenger-Institut. Weitere Infos zum Buch.
Termine Konzert & Lesung
BERLIN
SONNTAG, 11. Nov. 2012 | 18.00 Uhr | Centrum Judaicum Berlin
Oranienburger Str 28/30 | 10117 Berlin
Lesung: Jürgen Thormann
Eintritt: 10 € | Ermäßigt: 8 € | Karten unter: 880 28 265 | Info: www.jvhs.de
Eine Veranstaltung des Wilhelm Fraenger-Instituts mit dem METROPOL-Verlag und der Jüdischen Volkshochschule Berlin. Gefördert aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.
Infoflyer
LEIPZIG
DIENSTAG, 13. Nov. 2012 | 19.00 Uhr | Alte Börse Leipzig
Naschmarkt 2 | 04109 Leipzig
Eintritt: 14 € | Ermäßigt: 9 € | Karten unter: 0341 | 960 5656
Info: www.leipzig.polnischekultur.de
Eine Veranstaltung des Wilhelm Fraenger-Institut und des Polnischen Instituts Berlin - Filiale Leipzig mit freundlicher Unterstützung des Honorarkonsulats der Republik Polen für den Freistaat Sachsen. Gefördert aus Mitteln der Stiftung für deutschpolnische Zusammenarbeit.
Infoflyer
WEIMAR
MONTAG, 19. Nov. 2012 | 17.30 Uhr | Deutsches Nationaltheater Weimar,
Foyer I Theaterplatz 2 | 99423 Weimar
Eintritt: 14,50 € | Ermäßigt: 10,30 € | Karten unter: 03643 | 755 334
Info: www.nationaltheater-weimar.de
Eine Veranstaltung des Wilhelm Fraenger-Institut Berlin mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Nationaltheater Weimar. Gefördert aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.
Infoflyer
"Eine Vision lebt - DAS WEIMARER DREIECK"
"20 Jahre Weimarer Dreieck". Ein Film über Kultur und Politik.
Ein bildungspolitisches Angebot für Schulen, Volkshochschulen und Bildungseinrichtungen.
Pressetext
Infoblatt wie man damit arbeiten kann und Kontakt-Hinweis für Aufführungen
Artikel Prof. Jürgen Haase:
"Eine Vision lebt - Das Weimarer Dreieck - Werdegang eines Kulturprojektes"
TLZ-Artikel vom 16.11.2011
Kurztrailer des Films
Filmabend mit GesprÄch Im Rahmen der
Reihe "Geteilte Stadt - geteilte Welt"
Im Rahmen der Reihe "Geteilte Stadt - geteilte Welt" laden das Wilhelm Fraenger-Institut und die Stiftung Berliner Mauer zu einem Filmabend mit einem außergewöhnlichen zeithistorischen Filmdokument. 1962 beauftragte das DEFA-Dokumentarfilmstudio den Regisseur Karl Gass mit der Herstellung eines Dokumentarfilms als filmische Legitimation für den Mauerbau. Ernst Reuter appellierte am 9. September 1948 vor Hunderttausenden Menschen vor dem zerstörten Reichstag: "Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt!" Dieses Zitat nutzten Regisseur Gass und sein Texter Karl-Eduard von Schnitzler zu einer polemischen Schwarz-Weiß-Montage, die in der filmischen Geschichte des Kalten Krieges Ihresgleichen sucht.
Film:
UFA-Wochenschau "Schaut auf diese Stadt"
1961 DEFA-Dokumentarfilm, 1962, Regie: K. Gass, 86 Min.
anschl. Gespräch mit:
Roland Jahn
Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes
der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
Karl-Heinz Bomberg
Liedermacher und musikalische Umrahmung
Moderation:
Prof. Jürgen Haase
Wilhelm Fraenger-Institut
Montag, 05.12.2011, 19.30 Uhr
Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer
Bernauer Str. 119 / Gartenstraße, 13355 Berlin
50 Jahre Mauerbau: Geteilte Stadt - geteilte Welt
Open Air-Kino auf dem ehemaligen Todesstreifen
Die Gedenkstätte Berliner Mauer wird 2011 als ein Ort der Erinnerung im Mittelpunkt der Aktivitäten der Stadt Berlin und des Bundes stehen. Höhepunkt ist dabei die nationale Gedenkfeier am 13. August 2011. Mit der Eröffnung der neuen Außenausstellung und dem Gedenken an die Opfer der Mauer am Denkmal wird noch einmal eindrücklich der Tragik dieses historischen Ereignisses vor 50 Jahren gedacht. Die Teilnahme des Bundespräsidenten sowie zahlreicher prominenter Gäste aus Deutschland, Vertretern der ehemaligen Alliierten und der osteuropäischen Nachbarländer wird erwartet.
Einladung:
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Alle Programminfos zum Open Air-Kino:
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Gästeliste:
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Freiheit und Zensur
Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition
Eine Ausstellung zu Film-und Zeitgeschichte der DDR- 1946-1990. Die Ausstellung wurde erarbeitet vom Wilhelm Fraenger-Institut gGmbH im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SEDDiktatur und mit freundlicher Unterstützung der DEFA-Stiftung und ICESTORM-Entertainment.
Die Mauer - 2011 wäre das größte Monument deutscher Teilung 50 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hat das Wilhelm Fraenger-Institut im Auftrag der "Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur" eine Plakatausstellung zum Thema "Freiheit und Zensur - Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition" konzipiert. Anhand ausgewählter DEFA-Filme aus der staatlichen DDR-Filmproduktion werden jüngere deutsche Geschichte (1946-1990) und die Einflussnahme der DDR-Politik auf Film, Kultur und Gesellschaft dargestellt.
Mauerfall und erste MÄnnerliebe im DDR-Kino:
Eröffnung der Filmreihe „Film im Umbruch - Die Zeit von Mauerfall und Einheit“
PROGRESS Film-Verleih mit Unterstützung des Wilhelm-Fraenger Instituts und die Stiftung Berliner Mauer eröffnen am 26. März um 19.30 Uhr die Filmreihe „Film im Umbruch - Die Zeit von Mauerfall und Einheit“ im neuen Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße.
Thema der Eröffnungsveranstaltung ist: „9. November 1989: Mauerfall und erste Männerliebe im DDR-Kino“. Mit dem Film „Coming out“ mit Matthias Freihof, Dagmar Manzel und Michael Gwisdek, schuf Regie-Legende Heiner Carow den ersten und einzigen Kinospielfilm der DEFA, der Homosexualität thematisierte. Die sensible Liebesgeschichte gilt als Plädoyer für die Toleranz. Im Startjahr 1989, mit seiner Premiere am historischen 9. November 1989, reüssierte er trotz stürmischer Zeiten an der Kinokasse und gewann auf der Berlinale 1990 den Silbernen Bären sowie den Teddy Award. Als Gäste werden die Dramaturgin und Filmwissenschaftlerin ERIKA RICHTER (Berlinale Kamera 2003) sowie der Leiter der Sektion Panorama der Berlinale WIELAND SPECK erwartet.
VERANSTALTUNGSÜBERBLICK:
DATUM: Freitag, 26.03.
ZEIT: 19.30 Uhr
Begrüßung durch DR. AXEL KLAUSMEIER (Stiftung Berliner Mauer)
und PROF. JÜRGEN HAASE (PROGRESS Film-Verleih)
19.45 Uhr Filmvorführung
21.35 Uhr Filmgespräch mit ERIKA RICHTER und WIELAND SPECK
ORT: Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 119/Ecke Gartenstraße, 13355 Berlin. Der Eintritt ist frei.
In insgesamt fünf Veranstaltungen von März bis Juli zeigen PROGRESS und die Stiftung Mauer preisgekrönte DEFA-Filme, die den Zeitgeist, aber auch die kreative Verarbeitung der Ereignisse um 1989 widerspiegeln. Ergänzt werden die Vorführungen durch Gespräche mit den Filmschaffenden.
60. JubilÄum des PROGRESS Film-Verleihs
Das Fraenger-Institut unterstützt das 60. Jubiläum des ältesten und größten Klassikfilmverleihs PROGRESS Film.
1950 gegründet - im selben Jahr, indem sich auch zum ersten Mal der Berlinale-Gründungsausschuss traf – steht PROGRESS heute für herausragende Kinokultur. Um das deutsche Filmerbe lebendig zu halten, engagiert sich PROGRESS regelmäßig mit Veranstaltungen, auch im bildungspolitischen Bereich. Im Jahr 2009 waren es insgesamt über 100 bundesweit. Die Jubiläumsfeier findet anlässlich der Berlinale am 14. Februar im Roten Rathaus in Berlin statt. Das Programm umfasst eine filmische und musikalische Zeitreise durch 60 Jahre PROGRESS. Erstmalig wird der „PAULA“ Ehrenpreis für besondere künstlerische Verdienste um den Deutschen Film vergeben. Die erste Preisträgerin ist die Schauspielerin Katrin Sass.
Mehr Informationen unter: www.progress-film.de
Buch
"Zwischen unS die Mauer: DEFA-Filme auf der Berlinale"
Anlässlich des 60. Jubiläums der Berlinale und des PROGRESS Film-Verleihs, beteiligt sich das Fraenger-Institut als Herausgeber an der Publikation „Zwischen uns die Mauer“ - DEFA-Filme auf der BERLINALE“, welche im Februar 2010 im be.bra-Verlag erscheinen wird.
Die Internationalen Filmfestspiele in Berlin zählen seit ihrer Gründung 1950 zu den weltweit bedeutendsten Filmfestivals. Nach den Jahren des Kalten Krieges stellte die DEFA 1975 mit „Jakob der Lügner“ erstmals einen ostdeutschen Wettbewerbsfilm, der sofort den Silbernen Bären gewann. Damit rückte die Berlinale in den Fokus der Politik und wurde zunehmend zum Spiegelbild der deutsch-deutschen Beziehungen. Das neue Buch "Zwischen uns die Mauer - DEFA-Filme auf der Berlinale" beleuchtet die Präsenz der DEFA-Filme auf dem Festival im Spannungsfeld der Ost-West-Politik und vermittelt ein faszinierendes Bild der kulturpolitischen und persönlichen Beziehungen zwischen der DDR und der Bundesrepublik. Insider aus der Filmszene, Politiker, Journalisten und Filmstars berichten über Skandale und Missverständnisse, Gemeinsamkeiten und Annäherungen. Mit Beiträgen von Dieter Kosslick, Moritz de Hadeln, Wolfgang Kohlhaase, Katrin Sass, Ulrich und Erika Gregor, Rainer Simon, Renate Krößner, Georg Seeßlen u.v.m.
Dramaturg und Autor Dr. Dieter Wolf über das Buch: „Die prominente Beteiligung so vieler ausgezeichneter Filmleute, kompetenter Kulturpolitiker und Kritiker macht das Buch weit über den Tag hinaus zu einem wichtigen kultur- und filmhistorischen Begleitdokument der nationalen Filmgeschichte...."
Dieter Kosslick über die DEFA-Filme: „Eine Tradition der Qualität, auf die wir nicht verzichten können und auch nicht wollen.“
Zwischen uns die Mauer - DEFA-Filme auf der Berlinale
Jürgen Haase, Wilhelm Fraenger-Institut Berlin (Hrsg.)
ISBN 978-3-8148-0175-9
272 Seiten, 104 Abb., Paperback
Preis: 19,95 €
Erschienen im be.bra-Verlag, Februar 2010
Deutsche Einheit am Balaton
Unter Beteiligung des Wilhelm Fraenger-Instituts ist im Oktober 2009 das Buch „Deutsche Einheit am Balaton - Die private Geschichte der deutsch-deutschen Einheit“ erschienen.
Für die Einen war es der Balaton, für die Anderen der Plattensee. Der größte europäische Binnensee in Ungarn war lange eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen aus Ost und West. Vieles kam hier zusammen: weite Strände, westliche Warenvielfalt und eine relativ liberale Politik der ungarischen Regierung. Für unzählige getrennte deutsche Familien war der Balaton ein Ort der Begegnung, der zum unzensierten privaten Austausch genutzt wurde und somit, weit vor den Ereignissen von 1989/90, einen Ort vorzeitiger deutscher Einheit darstellte. In Kooperation mit dem Wilhelm Fraenger-Institut ist nun ein 160-seitiger Band „Deutsche Einheit am Balaton - Die private Geschichte der deutsch-deutschen Einheit“ entstanden. Das Buch zeichnet anhand einzigartiger Zeitzeugenberichte ein lebendiges und differenziertes Bild der Begegnungen von Menschen beider deutscher Staaten vom Mauerbau bis zum Mauerfall 1989. Ungarn galt als Sehnsuchts- und Begegnungsort von Ost- und Westdeutschen – die Publikation, aktuell erschienen im be.bra Verlag, bietet eine private Sicht auf Teilung und Wiedervereinigung.
Jürgen Haase, János Can Togay (Hg.)
Deutsche Einheit am Balaton
Die private Geschichte der deutsch-deutschen Einheit
19,95 €
ISBN 978-3-89809-086-5
Die Herausgeber sind der Autor, Regisseur und Filmproduzent Jürgen Haase sowie Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor János Can Togay.
Mehr Informationen unter: www.progress-film.de
Premiere des Umweltfilms
„The Last Giants – Wenn das Meer stirbt…“
Das Wilhelm Fraenger-Institut unterstütze den Umweltfilm „The Last Giants – Wenn das Meer stirbt…“, der erste deutsche Kinofilm über Wale.
Die breite Öffentlichkeit hat bisher kaum Notiz davon genommen, dass vor Europas Küsten, in der Meerenge von Gibraltar, mehr Walarten leben, als irgendwo sonst auf unserem Planeten. Der Kölner Regisseur Daniele Grieco dokumentiert dies in seinem Kinofilm „The Last Giants – Wenn das Meer stirbt…“ mit beeindruckenden Unterwasseraufnahmen von Walen und Delfinen. Zugleich erzählt er die außergewöhnliche Geschichte einer einzelnen Frau, die sich – gleich dem Kampf von David gegen Goliath - für den Schutz dieser Meeressäuger engagiert. „The Last Giants“ feierte am 16. September im Berliner Kino Titania-Palast seine Premiere in Anwesenheit der Protagonistin Katharina Heyer, dem Regisseur Daniele Grieco und weiteren Filmschaffenden.












